Prototyping deines Brettspiels: Von der Idee zum spielbaren Erlebnis

Ausgewähltes Thema: Prototyping deines Brettspiels. Lass uns gemeinsam die ersten Schritte gehen, vom Skizzenblock bis zum ersten Testspiel auf dem Küchentisch. Abonniere unseren Blog, teile Fragen und erzähle uns von deinen Testabenden!

Vom Konzept zum Papierprototyp

Definiere den emotionalen Kern: Worum geht es spielerisch, was sollen Spielende fühlen, und welche Entscheidungsmomente stehen im Fokus? Notiere drei klare Ziele und prüfe jede Regel gegen diese Leitplanken.

Vom Konzept zum Papierprototyp

Skizziere nur das Nötigste: Karten mit Text, provisorische Tokens, Linien für Wege. Verzichte auf Schnörkel, damit jede Änderung in Minuten möglich ist und du die Essenz schneller erkennen kannst.

Vom Konzept zum Papierprototyp

Stelle dir einen Timer. In 90 Minuten erstellst du Karten, tust so, als wären Würfel da, und spielst einen Solo-Durchlauf. Danach schreibst du drei Dinge auf, die überraschend gut funktionierten.

Playtesting, das ehrlich macht

Bitte nicht um Gefallen, sondern um Klarheit: Wann hast du dich klug gefühlt? Wo hast du gewartet? Welche Entscheidung war bedeutungslos? Sammle Zitate, nicht nur Eindrücke, und archiviere sie nachvollziehbar.

Playtesting, das ehrlich macht

Erkläre nicht, was die Regeln beabsichtigen. Lasse den Prototyp sprechen. Notiere Verwirrungspunkte, ohne zu intervenieren. Jede Nachfrage ist ein Hinweis auf Anpassungsbedarf im Regeltext oder Layout.

Komponenten clever wählen

Pokerchips als Ressourcen, Pöppel für Einheiten, Blanko-Kartenhüllen mit Papierzetteln. Verwende Farben statt Symbole, bis die Ikonografie steht. So bleibt jede Komponente in Sekunden austauschbar.

Komponenten clever wählen

Baue das Board aus A6-Karten oder Hexfeldern. Verschiebe Segmente während des Tests, um Wege zu verkürzen, Engpässe zu eliminieren und Balancefragen unmittelbar durch neue Layouts zu beantworten.

Balancing und Zahlengefühl

Skizziere Würfelkurven und Kartenzieh-Wahrscheinlichkeiten grob vorab. Ein einfaches Tabellenblatt reicht, um Ausreißer zu erkennen und dröge Routinen in spannende Spannungsbögen zu verwandeln.

Balancing und Zahlengefühl

Für jede Aktion: Aufwand, Risiko, potenzieller Ertrag. Protokolliere zehn Spielsituationen, in denen sie gewählt wurde oder ignoriert blieb. Regeln, die niemand nutzt, sind Kandidaten für Streichungen.
Reduziere die erste Regelversion auf eine Seite. Priorisiere Rundenstruktur, Siegbedingungen und Kernbegriffe. Alles Weitere als Anhang oder Beispiel. Bitte Testende, ungelesen zu starten und laut zu denken.

Regeln, die sich selbst erklären

Zwei bebilderte Beispielzüge klären mehr als drei Absätze Text. Zeichne Handkarten, bewege einen Token, markiere Konsequenzen. Frage danach: Welche Regel haben wir übersehen, obwohl sie gebraucht wurde?

Regeln, die sich selbst erklären

Visuelles Storytelling im frühen Stadium

Weise Farben konsistent Bedeutungen zu: Rot Gefahr, Grün Wachstum, Blau Kontrolle. Halte dich daran über alle Karten hinweg, damit Lerneffekte entstehen und Entscheidungen schneller fallen.

Visuelles Storytelling im frühen Stadium

Nutze einfache Shapes und wiederkehrende Rahmen, um Kartentypen zu unterscheiden. Ein schlichter Rand sagt oft mehr über Funktion als eine unfertige Illustration, die Erwartungen fehlleitet.

Remote-Tests und digitale Helfer

Importiere Karten-CSV, nutze generische Token, arbeite mit modularen Boards. Führe eine Changelog-Karte im Deck, damit Testende Versionssprünge verstehen und gezielt auf Änderungen achten können.
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